SOZIALES SCHAUFENSTER

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Beim Romantischen Weihnachtsmarkt in Regensburg gerieten mehrere Gäste mit Sicherheitsleuten aneinander. Es wurde Strafanzeige erstattet. Die Betroffenen erwarten nun eine Entschuldigung vom Veranstalter.

Trotz großen Andrangs kann man beim Romantischen Weihnachtsmarkt auch in etwas intimerer Skihüttenatmosphäre feiern. Foto: Archiv

Laut der Schilderung von Gästen ist es schon so etwas wie eine kleine Tradition. Seit mehreren Jahren lädt ein ungarischer Diplomat, der geraume Zeit in Regensburg gelebt hat, regelmäßig eine handverlesene Zahl von ausgewählten Gästen ein auf den Romantischen Weihnachtsmarkt des Veranstalters Peter Kittel im Schlosshof von Gloria von Thurn und Taxis, um dort in absoluter Authentizität und ohne Zugeständnisse an kurzlebige Zeitgeisterscheinungen die Vorweihnachtszeit zu genießen.

Namhafte Unternehmer aus der Domstadt sind darunter, Ärztinnen, Honoratioren und Geschäftspartner, mit denen man gemeinsam schon die eine oder andere Benefizaktionen organisiert hat. Mancher reist bis aus Schleswig-Holstein an, um dem großzügigen und viel dekorierten ungarischen Freund seine Aufwartung zu machen. Er ist unter anderem Mitglied des ungarischen Heldenordens (Vitézi Rend) und Träger der Jubiläumsmedaille des Bayerischen Soldatenbunds.

Serieller Missbrauchstäter

Schmerzensgeld für jahrelange Vergewaltigungen: Nächste Klage gegen das Bistum Regensburg steht bevor

Ein anerkannter Betroffener von Gewalt und Missbrauch fordert einen sechsstelligen Betrag, doch auf einen außergerichtlichen Vergleich will sich das Bistum Regensburg bislang nicht einlassen. Der Bischof nicht auf ein Gespräch. Damit dürfte der bereits laufenden Millionenklage eines anderen Ex-Domspatzen wohl bald der nächste Prozess folgen.

„Sozialchauvinismus“

AfD will Sozialpass streichen – hält die Brandmauer im Landkreis Regensburg?

Vordergründig geht es der AfD ums Sparen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für den Landkreis. Doch es ist nicht der erste Versuch der Rechtsaußenpartei, das Teilhabeprojekt zu kippen, das keine zwei Prozent der Summe ausmacht, die eingespart werden müsste. Nicht nur die Landrätin und ihre Freie Wähler-Fraktion schweigen im Vorfeld der Sitzung zu dem AfD-Vorstoß.

 
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