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Der frühere Generalkonservator und Regensburger Kulturreferent ist gegen Bestrebungen, das Kaufhof-Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Einst wurden dem Gebäude etliche denkmalgeschütze Häuser geopfert.

Denkmalschutz? Das hat der Kaufhof nicht verdient, meint Egon Greipl. Fotos: BLfD/Archiv

Von Dirk Walter

Noch immer ist offen, wie es mit der 2024 geschlossenen Regensburger Kaufhof-Immobilie weitergeht. Ob es nun ein islamisches Kulturkaufhaus wird, wie ominöse Investoren sagen, ob sich die Stadt zu einem Gegenentwurf aufrafft, oder ob es einfach eine Bauruine inmitten der Altstadt bleibt – alles scheint möglich. Womöglich wird das Gebäude sogar unter Denkmalschutz gestellt. Das Landesamt für Denkmalpflege prüft das.

Der ehemalige Generalkonservator Egon Johannes Greipl (76), früherer Kulturreferent von Regensburg und bis zur Pensionierung Bayerns oberster Denkmalschützer, ist entsetzt. „Das brutale 08/15-Kaufhaus in Regensburg stieß schon beim Bau auf lauten Protest“, schreibt er in einer Stellungnahme für unsere Zeitung. Ein Denkmal sei das Gebäude aber nie und nimmer.

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