SOZIALES SCHAUFENSTER

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Normalerweise gibt es die großen Portionen in Adventskalendern immer erst am Heiligen Abend. Da es aber zu viele Stadträte gibt und keiner das Nachsehen haben soll, müssen wir schon das vorvorletzte Türchen mit etwas mehr “Schokolade” füllen. Deshalb gibt es heute das erste Trio-Türchen, passend zum bevorstehenden Fest sind alle Abgehandelten “christlichen” Ursprungs: Christian Schlegl, Josef Troidl und Astrid Freudenstein, alle CSU.

Christian Schlegl, vom Saulus zum Paulus

Christian-Schlegl-300x195An der Person Christian Schlegl könnte man perfekt die Geschichte der Regensburger CSU abarbeiten. Während fast alle anderen nur über (längere und kürzere) Episoden eine Rolle spielten oder spielen, war Christian Schlegl von Anfang an dabei. Er hat alles mit- und vor allem auch abbekommen. Aber wo soll man anfangen und wo enden?

Er ist der Frontman des „guten“ CSU-Lagers, also derjenigen, die der „anderen“ CSU regelmäßig Nazi-Vorwürfe unter die Nase reiben bzw. rieben, denn nach vielen Jahren Streit hat man zumindest in der Öffentlichkeit schon lange nichts mehr von diesen ideologischen Differenzen vernommen; der CSU-Streit dreht sich eigentlich eh nur noch um sich selbst. Doch Christian Schlegl steht immer in der Schusslinie. Nicht nur, dass er nach der Kommunalwahl 2008 einigermaßen unerwartet Fraktionsvorsitzender geworden ist; er ist auch derjenige, der bei den Attacken der Gegner im Mittelpunkt steht. Er ist derjenige, der vielleicht am häufigsten aus der Partei gekickt werden sollte; derjenige, der sich von CSU-internen Gegnern auf Facebook als „der fiese Fettislaus“ bezeichnen lassen muss; derjenige, der sich auf dem Gäubodenvolksfest von seinen „Parteifreunden“ öffentlich zum ersten Hochzeitstag gratulieren lassen muss, während ihm die Frau Gemahlin nur wenige Wochen vorher abhandengekommen war.

Aber es ist ja nicht so, dass Christian Schlegl immer nur das nichtsahnende Opfer gewesen wäre. Er hat sich für die Interessen „seiner“ CSU-Seite auch ordentlich weit aus dem Fenster gelehnt. Er war einer der Initiatoren, Unterzeichner und Zeugen des sagenumwobenen „Dossiers“ zur Beweiserhebung gegen CSU-Feinde.

Außerdem war Schlegl ja von Anfang an dabei, und zwar nicht auf der Seite dieses – seines – CSU-Lagers, für das heute sogar sein Name herhält: Schaidinger-/Schlegl-Lager heißt es schließlich mittlerweile, was seine Protagonistenrolle im ewigen CSU-Theater deutlich macht. Schlegl war mal „auf der dunklen Seite“, saß als Teenager bei Nazi-Porno-Sauf-Partys mit Thomas Fürst. Von der damaligen Clique ist Schlegl der Einzige, der sich völlig von diesem Zirkel entfernt hat – zumindest unter den später noch aktiven Mitgliedern der CSU und ihren Abspaltungen. Dass Schlegl sein damaliges Treiben bereut, sich davon distanziert und sich ziemlich sicher dafür schämt, darf man guten Gewissens annehmen. Er hat die Wandlung vom Saulus zum Paulus glaubwürdig vollzogen, kämpft nun überzeugt, wenngleich aussichtslos, für die „gute Sache“ (also eine CSU unter der Führung von Hans Schaidinger und Christian Schlegl). Vielleicht erleidet auch er den (politischen) Märtyrertod, falls er nicht vorher die Flucht ergreift und die CSU zugunsten der Bürger für Regensburg endgültig verlässt.

Doch neben seine Partei-Position ist Schlegl auch noch Stadtrat. Und da ist die Welt noch in Ordnung. Nicht, dass ihm dort jeder zu Füßen liegen würde. Aber die Auseinandersetzung im Plenum ist doch von deutlich besserer Qualität. Klar kann es da mal passieren, dass man sich als Christian Schlegl mit Günther Riepl in den Haaren liegt und dem Freien Wähler „geistige Gonorrhoe“ andichtet, nachdem der von „geistigem Durchfall“ aus Schlegls Mund gesprochen hat. Aber hey – das ist doch immer noch besser als der CSU-Zoff, oder? Zumindest von höherem Unterhaltungswert und geringerer ideologischer Tiefe.

In seiner CSU-Fraktion ist Schlegl auch weitestgehend unumstritten. Mal von den zwei berühmten Ausnahmen Franz Rieger und Hermann Vanino abgesehen. Auch mit der SPD kommt er die meiste Zeit blendend zurecht, sieht man von etwas Wahlkampfgeplänkel ab.  Das gehört dazu, das muss so sein, dennoch steht man sich nahe genug, um eine große Koalition im Stadtrat über die Jahre hinweg aufrechtzuerhalten.

Er ist ein gut informierter Stadtrat, findet ein Gleichgewicht zwischen politischer Profilierung und Kompromissfähigkeit, und er hat Vorstellungen von Regensburg, wie es einmal sein soll. Er träumt von Elektromobilität, von der Wiederbelebung der Stadtbahn, die die Innenstadt mit einem zukunftsweisenden Tech-Campus verbindet.

Schlegl könnte es in der CSU zu etwas bringen, vielleicht sogar bis zum Oberbürgermeister – wäre da nicht der immer unüberwindbarer scheinende Graben. Deshalb scheinen seine Vorstellungen Pläne in einem ewigen Konjunktiv zu verhallen – hätte, könnte, wäre… Klar, Schlegl wird es schon wieder in den Stadtrat schaffen, sei es auf der Liste der Bürger für Regensburg oder – und das ist unwahrscheinlichere Fall – auf der Liste der CSU. Zwar hat ihm Armin Gugau sogar einen Platz unter den ersten Zehn versprochen;  doch wahrscheinlich muss Schlegl dieses Angebot schon allein deshalb ablehnen, um vor sich selbst den „Paulus“ zu zementieren.

Josef Troidl – Wissen und Gewissen

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Für die Regensburger CSU ist Josef Troidl ein Aushängeschild: Er ist Initiator und Vorstand der Obdachlosenunterkunft „Strohalm“, er verantwortet über 300 LKWs mit Hilfslieferungen für die ukrainische Partnerstadt Odessa und hat für dieses Engagement bereits diverse Auszeichnungen von Bund und Freistaat erhalten.

Das „soziale Gewissen der CSU“ nennen ihn insbesondere die Vertreter des Schlegl/Schaidinger-Lagers (das Gugau-Lager hat dafür Hans Renter), und wenn Troidl sich bisweilen in den Medien mit dem Satz zitieren lässt: „Wir setzen uns bereits energisch gegen Not ein. In Regensburg muss niemand hungern, frieren oder schmutzig sein“, dann nimmt man es gern in Kauf, dass mancher nicht zuerst den Strohhalm, sondern die CSU und ihre vorgeblich vorbildliche Sozialpolitik damit identifiziert.

Gegen andere Trittbrettfahrer weiß Troidl sich hingegen durchaus zu wehren. Als der mittlerweile zum Pius-Bruder mutierte ehemalige Regensburger NPD-Chef Willi Wiener dem Strohhalm einen Spendenscheck unter dem Motto „Nationale helfen Obdachlosen“ unterjubeln wollte, um damit Propaganda zu betreiben, distanzierte Troidl sich öffentlich und gab Wiener den Scheck zurück. 

Freilich ist Troidls soziale Ader nicht frei von parteipolitischer Ideologie.

Als die schwarz-gelbe Bundesregierung 2010 zur Streichattacke im Sozialbereich blies, war Troidl einer von denen, die daran doch einige gute Seiten finden konnten. Schließlich sei es nicht verständlich, wenn ein Langzeitarbeitsloser mehr Geld erhalte als ein Rentner, der sein Leben lang gearbeitet habe.

Als sein eigener Verein „Strohhalm“ die breite Forderung nach einem Sozialticket unterstützte, ließ sich Troidl davon nicht beirren und lehnte es in seiner Eigenschaft als Stadtrat – dort hört man ansonsten eher selten etwas von ihm – ab.

Und wenn es um die Situation von Flüchtlingen geht, glänzt Troidl im Stadtrat zwar mit Polemik, beweist aber auf der anderen Seite, dass er keinerlei Ahnung von der menschenverachtenden bayerischen Asylpolitik hat, für die seine Partei steht. Vielleicht interessiert es ihn aber auch nicht. Auch insofern ist er für seine Partei ein repräsentatives Aushängeschild.

Astrid Freudenstein, die Strahlende

freudenstein-astridÜber Astrid Freudenstein gibt es vieles, was man vielleicht nicht weiß. Zum Beispiel, dass sie 1998 den ersten Journalistenpreis der Bayerischen Zahnärzte gewonnen hat. Oder dass sie als Dozentin für Medienwissenschaft an der Universität arbeitet. Dass sie irgendwann mal den Plan verfolgt haben muss, Realschullehrerin für Deutsch und Erdkunde zu werden, dann aber sicherheitshalber doch neben dem Staatsexamen noch ihren Magister gemacht hat, um als Journalistin zu arbeiten.

Was man über Astrid Freudenstein auch nie so genau weiß, ist, zu welcher CSU-Seite sie gerade tendiert. Ursprünglich war klar: Sie steht zu Schaidinger und Schlegl. Sie war eine der sieben jungen Ortsvorsitzenden, die das oft zitierte Dossier unterzeichnet haben.

Nach wie vor gehört sie zur CSU-Fraktion um Christian Schlegl, doch hin und wieder entfleucht sie zum anderen Lager um Gugau und Rieger. Spekulationen um eine mögliche Kandidatur als Oberbürgermeisterin flammen immer wieder auf; diese werden mal dem amtierenden Oberbürgermeister in die Schuhe geschoben, mal kommen sie vom gegnerischen Lager.

In Sachen Stadtrat gibt sie sich eher zurückhaltend. Ausführliche Wortmeldungen sind kaum verzeichnet, lediglich ihr Abstimmungsverhalten ist hin und wieder der Berichterstattung wert, außerdem ihr Engagement gegen eine Ersatztrasse zur Steinernen Brücke.

Als Bundestagskandidatin konnte sie sich nicht durchsetzen. Es wäre ein Höhepunkt einer noch jungen, aber dynamischen Karriere gewesen. Mit 30 in die CSU eingetreten, 2008 mit unter 35 noch in den Stadtrat, dann schon Bundestag. Das wär’s gewesen. Aber es hat nicht sollen sein.

Vielleicht bewahrheitet sich ja auch in ihrem persönlichen Schicksal Freudensteins eigene These: dass es in der Geschichte einfach nicht genügend bedeutungsvolle Frauen gibt.

FilmRISS: Kritik zu "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise"

Mittelerde Reloaded

Mit “Der Hobbit – Eine unerwartete Reise” liefert Peter Jackson den ersten Teil seiner zweiten Mittelerde-Trilogie ab. Allerlei technischer Bombast soll die Buchvorlage Tolkiens zu einem ähnlich atemberaubenden Spektakel machen wie einst “Der Herr der Ringe”.

Advent, Advent...

Stadtrats-Adventskalender 21: Weichser Radi und nackte Brüste

Schokolade ist wohl die gängigste Süßigkeit, die sich hinter den Türchen von Adventskalendern verbirgt. Die Schokoladenseite, von der sich Stadträte naturgemäß gern selber zeigen, ist es aber nicht zwangsläufig, die wir in unserem Adventskalender präsentieren. Heute: Hans Renter (CSU, Gugau-Lager) und Rudi Eberwein (CSU, Schaidinger-Lager).

Advent, Advent

Stadtrats-Adventskalender, Folge 20

Liebe Leserinnen und Leser! Vielleicht ist dies die letzte Folge des Stadtrats-Adventskalenders, die Sie lesen. Schließlich ist für heute, 21. Dezember, der Weltuntergang angesagt. Vielleicht haben wir aber auch Glück und wir können bis zum 24. Dezember noch ein paar Türchen öffnen. Den Weltuntergang bedeuten unsere Portraits hoffentlich für keinen der Stadträte, auch nicht für Christa Meier, SPD, und Margit Kunc, Grüne, die sich an diesem unheimlichen Tag hinter dem Türchen verstecken.

Advent, Advent

Stadtrats-Adventskalender, Folge 19

Im Jahr 2012 gibt es keinen Adventskalender mehr, den es nicht gibt: sexy Adventskalender, Tee-Adventskalender, Software-Adventskalender und sogar Mathe-Adventskalender haben es auf den Markt geschafft. Auch mit wenig Zahlenzauberei können sich die Regensburger Stadträte ausrechnen, dass ihnen irgendwann ein Türchen im Stadtrats-Adventskalender von Regensburg Digital geöffnet wird. Ausgerechnet heute dabei: Richard Spieß, die LINKE, und Klaus Rappert, SPD.

Advent, Advent...

Stadtrats-Adventskalender 18: Mal weg, noch nicht da

Der Begriff „Advent“ hatte nicht immer einen religiösen Bezug. Im alten Rom stand „Adventus“ meist für die Ankunft oder den Besuch eines Amtsträgers. Mancher Amtsträger im Regensburger Stadtrat wurde bereits kurz nach seiner Ankunft von den entscheidenden Plätzen verbannt, andere wiederum scheinen noch gar nicht wirklich im Stadtrat angekommen zu sein. Heute: Lothar Strehl (SPD) und Gabriele Opitz (FDP).

Advent, Advent...

Stadtrats-Adventskalender 17: Die Schmerzensreiche und der Brauchtumspfleger

Ein Adventskalender hat was mit Tradition zu tun, auch mit Glaube und Brauchtum. Nicht immer ist es gut, zu fest auf Traditionen zu beharren. Manchmal ändern sich die Zeiten und plötzlich muss man schmerzlich erkennen, dass die Welt sich weitergedreht hat und man mit mit dem was man einst unterstützt und für gut befunden hat, allein auf weiter Flur steht. Hinter dem 17. Türchen: Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD) und Erich Tahedl (CSU).

NS-Rüstungszentrum Regensburg

Regensburg und Gusen – Zwangsarbeit für den Rüstungsgiganten Messerschmitt

Das „offizielle“ Regensburg tut sich schwer im Umgang mit seiner Vergangenheit als Zentrum des Rüstungskonzerns Messerschmitt. Die Verbindungen der Stadt zum KZ-System Mauthausen-Gusen waren in der lange kein Thema. Das, obwohl zwischen 1943 und 1945 mehrere hundert der Regensburger Messerschmitt-Facharbeiter zur Flugzeugproduktion nach Gusen versetzt wurden, um dort Zwangsarbeiter anzuleiten und zu überwachen.

Statt sechs Monate Haft, Psychiatrie auf Dauer?

Wie schnell landen Menschen in der Psychiatrie? Wie sorgfältig arbeiten Gutachter? Was muss passieren, damit sie wieder herauskommen? Das alles wird derzeit in Zusammenhang mit dem Fall Gustl Mollath diskutiert. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier einen Bericht, der vor viereinhalb Jahren bei Regensburg Digital erschienen ist. Die Betroffene sitzt nach wie vor in der geschlossenen Psychiatrie. Der Vorwurf: Sie soll ihre Nachbarin mit einem Einkaufswagen gerammt haben.

Stadtrats-Adventskalender 15: Der Sanfte und der Schweigsame

Erste Rückmeldungen auf unseren Adventskalender haben ergeben: Manche Stadträtinnen und Stadträte sind der breiten Bevölkerung allenfalls namentlich bekannt. Was diese politisch so entscheiden oder sagen, wissen dagegen meist nur noch Eingeweihte. Bei manchen Mandatsträgern haben aber selbst Interessierte Probleme, das herauszufinden. Das liegt oft daran, dass sie als Stadträte nicht soooo stark in Erscheinung treten. Heute: Haritun Sarik (CSU) und Hans Holler (SPD).

Advent, Advent

Stadtrats-Adventskalender, Folge 14

Der mediale Adventskalender ist keine Erfindung von Regensburg Digital. Recherchen haben ergeben, dass das Stuttgarter Neue Tagblatt 1904 einen Adventskalender als Geschenk für seine Leser beigelegt hatte. Schon vor 98 Jahren hatte der Adventskalender also offenbar die Funktion, die Leser-Blatt-Bindung zu stärken. Damit auch die Bindung zwischen Bevölkerung und Stadtrat steigt, stellen wir täglich ehrenamtliche Gemeindebürger vor. Heute haben wir Bernadette Dechant, CSU, und Kerstin Radler, Freie Wähler, im Blick.

Katholikentag und Ehrenamtskarte im Stadtrat

Friede, Freude und ein aufgebrachter Bürgermeister

Friedlich war die Stimmung am Mittwochabend im Verwaltungs- und Finanzausschuss. Katholikentag und Freiwilligenkarte versus Ehrenamtskarte – das sind keine Themen, bei denen sich dringend jemand streiten wollte. Es war die vorletzte Stadtratssitzung vor Weihnachten, heute folgt noch das Plenum und dann war’s das für 2012. Nur Bürgermeister Weber stört den adventlichen Geist mit ungewohnter und irgendwie auch unnötiger Aggressivität.

Erinnerungen eines Geradlinigen

Es ist ein fast vergessenes Stück Zeitgeschichte und gleichzeitig das Porträt eines beeindruckenden Menschen: Die „Regensburger Erinnerungen“ von Walter Zauner. Zum Geburtstag, Zauner wäre heuer 80 Jahre alt geworden, ist eine Neuauflage der Erinnerungen des Regensburgers erschienen, der in den 50ern internationale Solidarität erfuhr und von offizieller Stadtseite bis heute geflissentlich ignoriert wird.

Volkstrauertag und Heldengedenkfeier

„So schnell kann das kollektive Gedächtnis vergessen“

Vor genau 60 Jahren wurde der Volkstrauertag in der Bundesrepublik Deutschland wieder eingeführt. Er geht zurück auf das Jahr 1919. Damals schlug der VDK (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge) vor, einen zentralen Feiertag für die gefallenen Soldaten des ersten Weltkrieges einzuführen. 1922 gab es eine erste Gedenkstunde im Reichstag. In der Weimarer Republik wurde der Volkstrauertag vor allem von Konservativen und Nationalliberalen zelebriert. Ein gesetzlicher Feiertag wurde er erst 1934 – damals war er von den Nazis schon zum „Heldengedenktag“ umgewidmet worden. 1952 wurde er in der BRD als „Volkstrauertag“ wieder eingeführt „im Gedenken an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen“. Wie wird der Volkstrauertag heute begangen? Ein Vergleich.

Advent, Advent...

Stadtrats-Adventskalender 12: Stadtrats-Poesie und der Charme des Schweigens

Manch vermeintliche Überraschung in einem Adventskalender entpuppt sich beim ersten Probieren als unspektakulär, langweilig, fade. Auf jeden Fall nicht mehr als das Übliche. Manchmal ist die Schokolade schon ein wenig zerbröselt, zerdrückt, vielleicht unter großer Hitze ein wenig angeschmolzen. Heute: Benedikt Suttner (ödp) und Dr. Ewa Schwierskott-Matheson (Grüne).

Advent, Advent...

Stadtrats-Adventskalender 11: Traatschi von Klatschow

Nicht jede Süßigkeit in einem Adventskalender ist bei allen gleich beliebt. In einem Jahr kann es sein, dass alle Freunde und Bekannten sich für Negerküsse begeistern, im anderen ist plötzlich derjenige mit den Negerküssen ein Außenseiter, ein Spinner gar, mit dem man doch nie etwas zu tun haben wollte. Heute: Dr. Gero Kollmer (CSB).

In eigener Sache: Redaktions-Urlaub

Liebe Leserinnen und Leser, Sie haben es vielleicht schon geahnt: Die Redaktion geht bis Anfang Januar in ihren wohlverdienten Jahresurlaub. Bis zum 24. Dezember werden noch sämtliche Türchen in unserem Adventskalender geöffnet, damit Sie ihre Stadträtinnen und Stadträte auch komplett kennenlernen. Ansonsten werden wir uns allenfalls sporadisch zu Wort melden. Wir bedanken uns bei allen […]

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