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Mit breiter Mehrheit stimmt der Umweltausschuss für den Bau dreier Tennisplätze im Landschaftsschutzgebiet am Weinweg. Umweltbürgermeister Artinger dementiert, dass das Verhältnis zwischen ihm und dem Umweltamt zerrüttet sei.

Auf dieser Fläche werden die drei Tennisplätze entstehen. Foto: as

Stadtrat Christian Janele (CSB) schwankt zwischen Anerkennung und einer Prise Süffisanz. „Wir erleben Sie nicht jeden Tag so engagiert“, bemerkt er zu Ludwig Artinger (Freie Wähler). „So voller Inbrunst.“ Und tatsächlich, man spürt förmlich, wie sehr dem Regensburger Umweltbürgermeister die Ausnahmegenehmigung für drei neue Tennisplätze im Landschaftsschutzgebiet am Weinweg am Herzen liegt.

Es geht ihm nicht nur um das Vorhaben selbst, sondern auch um dessen Entstehungsgeschichte. Wie berichtet, soll es im Umweltamt heftig gekracht haben, als das Thema dort zur Sprache kam. Nicht nur Artinger geriet mit der ihm unterstellten Fachbehörde aneinander, sondern auch Sportbürgermeisterin Astrid Freudenstein (CSU).

Dank Beratungsagentur

Stadtrat winkt Top-Lösung für Kaufhof-Gebäude durch: Schlüssiges Leerstandkonzept entstand aus dem Nichts

Der Regensburger Stadtrat beschloss gestern in einer außerordentlichen Sitzung einstimmig die Umsetzung eines neuen Leerstandkonzepts. Es entlastet den städtischen Haushalt um rund 150 Millionen Euro. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer führte sowohl die außergewöhnlich entspannte Atmosphäre der Sitzung als auch das in jeder Hinsicht überzeugende Ergebnis auf die Unterstützung externer Berater zurück.

Rückblick

Detlev, der Krieg und § 219: das war die Regensburger Kurzfilmwoche

Sitzen zwei Aliens in ihren gelben Strick-Einteilern bei der Gynäkologin. Was nach dem Beginn eines richtig schlechten Witzes klingen mag, ist tatsächlich eine der ersten Szenen von „Shut up and suffer“. Der 19-minütige Streifen von Emma Bading lief bei der diesjährigen Internationalen Kurzfilmwoche und versucht sich an einem gesellschaftlich hoch umstrittenen Thema auf äußerst humorvolle Weise. Schwere Themen, tiefgründige Gedankengänge und allerlei Bezüge zur Weltlage – daran mangelte es der Kurzfilmwoche (KuFi) nicht. Aber auch positive Emotionen kamen nicht zu kurz.

Podiumsdiskussion

Kaum konkret und wenig ambitioniert: Die REWAG-Pläne für Regensburgs Energiewende

Auf Einladung der Bürgerinitiative Rettet die REWAG versammelten sich letzten Mittwoch rund 150 Interessierte im Kolpinghaus, um sich über die bevorstehende Energiewende zu informieren. Wer jedoch konkrete Maßnahmen, Zeitpläne oder Kosten der Energiewende für die Bürger erwartete, wurde enttäuscht. Die Beschlüsse des Stadtrats zur Erreichung einer regenerativen Energieversorgung bis 2035 erscheinen zudem unerreichbar. Die einschlägigen Planungen sind noch lange nicht konkret genug.

Mindestens 68 Jugendliche missbraucht

Regensburger Bischöfe Graber und Buchberger im Zwielicht: Mehrfach verurteilter Serientäter blieb bis zuletzt im Priesteramt

Er wurde insgesamt zu fast acht Jahren Gefängnis verurteilt und missbrauchte mindestens 68 Jugendliche. Doch bis zuletzt ließen die Bischöfe Michael Buchberger und Rudolf Graber den Sexualstraftäter Sebastian Ruhland als Priester wirken. Dürfen solche Bischöfe mit Straßennamen geehrt werden?

Grundlos festgenommen?

Gewalt bei Rauswurf aus der Disco – Strafanzeige gegen Türsteher und Polizisten

Ein 32-Jähriger erhebt schwere Vorwürfe gegen die Türsteher eines Regensburger Clubs und die hinzugerufene Polizei. Er sei grundlos rausgeworfen, dabei massiv verletzt und schließlich in eine Zelle gesteckt worden. „Dabei war ich das Opfer.“ Die Clubbetreiberin schildert den Vorfall völlig anders. Es gibt Zeugen auf beiden Seiten.

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