27 Apr2023
Regensburger zeichnet Schafkopf-Karten neu
Eine Evolution für Alten, Blauen und Max
Grafikdesigner und Autor Philipp Starzinger hat sich die bayerischen Spielkarten vorgenommen, sie neu gezeichnet und die brutal amputierten Unterleiber geheilt.
Dass Regensburg und das Karteln eine ganz besondere Beziehung haben, das kann man schon bei Manfred Hausler nachlesen, dem „Papst der bayerischen Spielkarten“. Laut Hauslers Standardwerk zur Geschichte der bayerischen Karten („Trommler und Pfeifer“) stammt von hier der erste urkundliche Beleg überhaupt dafür, dass auch in Bayern gerne gekartelt wurde.
Und irgendwie passt es zu Regensburg, dass es sich um ein Verbot handelt, das der städtische Rat damals, am 23. Juli 1378, erließ, um der um sich greifenden Spielwut Einhalt zu gebieten.