Rot steht ihm ein paar Monate vor der Wahl besonders gut: Horst Seehofer machte sich ein Bild von der Situation an der Werftstraße. Fotos: Liese
Keine Panik in der Bevölkerung
In der Bevölkerung scheint solche Panik auch nicht zu herrschen – eher ein professioneller Umgang mit dem Leben am Fluss. Das bestätigen sowohl der Leiter des Ordnungsamts Alfred Santfort, bei dem zwar „die Telefondrähte glühen”, wie er sagt. Allerdings ginge es meistens eher darum, Informationen zu erhalten („Wird meine Straße überschwemmt?” „Wann wird meine Straße überschwemmt?”…). Ähnliches sagt der Leiter der Berufsfeuerwehr, Johannes Buchhauser. Speziell in der Werftstraße hätten die Leute ihre Gebäude bereits selbst gut gegen die drohende Ãœberschwemmung gesichert.5 Millionen für den Hochwasserschutz
In den letzten 5 Jahren hat die Stadt Regensburg laut Schaidinger 5 Millionen Euro für vorläufigen Hochwasserschutz (ober- und unterirdisch) ausgegeben. Leicht durchzusetzen gewesen sei dies nicht, vor allem habe es Widerstände im Freistaat gegeben. Zum Vergleich: Ohne die Hochwasserschutzmaßnahmen hätte man bereits bei einem Pegelstand von 580 Zentimeter die Katastrophe ausrufen müssen. „Vielleicht haben wir Glück.”, sagt Schaidinger.Hier wird heute Nacht ein Ãœbertreten des Wassers über die aufgestellten Barrieren erwartet: Die Regensburger Werftstraße.