Die Audi BKK hat sich bereit erklärt, nun doch die Kosten für die außerklinische Intensivbetreuung von Neven Pirk zu übernehmen. Zuvor war der öffentliche Druck auf die Krankenkasse gestiegen.
Neven verkleidet sich gern, mag Hunde und Leberkäse. Foto: privat
Eine Online-Petition, ein Bericht im BR-Magazin Quer und bei regensburg-digital, Nachfragen weiterer Medien: nun hat die Audi BKK eingelenkt und will nun doch die dringend notwendige Betreuung für den siebenjährigen Neven Pirk übernehmen.
Das hat seine Mutter Jessica Pirk gestern unserer Redaktion mitgeteilt. „Als ich es erfahren habe, musste ich vor Freude heulen.“ Seit fast zehn Monaten hatte die ausgebildete ihren Sohn zur Schule begleitet.
Knapp ein halbes Jahr nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe gegen die frühere Tafel-Vorsitzende Jonah L. erhebt die Staatsanwaltschaft Regensburg Anklage. Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher bestätigte das unserer Redaktion.
Fehler passieren, doch bei Fehlern in Serie könnte man Absicht vermuten, wie ein Blick nach Sinzing zeigt. Absicht steckt mit ziemlicher Sicherheit hinter den rassistischen und verzerrenden Videos eines jungen AfD-Kandidaten, doch mit Sicherheit hatte das Museum der Bayerischen Geschichte nie die Absicht, Hans Well in seiner Ausstellung zur WAA zu vergessen. Außerdem unser neuer Podcast.
Der siebenjährige Neven Pirk braucht dringend eine außerklinische Intensivbetreuung – sonst droht akute Lebensgefahr. Vier Jahre wurde das von der Krankenkasse übernommen. Doch nun schaltet die Audi BKK auf stur – mit fadenscheiniger Begründung.
18 Jahre saß Irmgard Freihoffer im Regensburger Stadtrat. Die meiste Zeit für die Linke. Ihr Wechsel zum Bündnis Sahra Wagenknecht hat nun das politische Aus für Freihoffer besiegelt.
Die Gruppe „Scientists for Future“ stellte am 14. Januar den Klimaaufruf mehrere Fachgesellschaften in Regensburg vor. Es gibt zehn konkrete Forderungen an die Politik. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion, begleitet von einer hitzigen Fragerunde.
Nach der Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe im November 2024 muss sich Manfred H. seit heute wieder vor Gericht verantworten. Erneut geht es um nicht gezahlte Sozialabgaben – und um Steuerhinterziehung.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir Helene Sigloch, OB-Kandidatin der Grünen, bei uns zu Gast um mit ihr über Regensburg und den Wahlkampf zu plaudern. Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang.
Nach einem Brand bei dem Postdienstleister City-Mail erheben Beschäftigte schwere Vorwürfe. Akkus, die das Feuer auslösten, wurden demnach nicht ordnungsgemäß gelagert. Beschäftigte wurden unmittelbar nach dem Feuer ins Gebäude geschickt, um es auszuräumen – trotz der offenkundigen Gesundheitsgefährdung ohne Schutzausrüstung.
„Hier entsteht der Eindruck, dass nicht auf Klärung, sondern auf Zermürbung gesetzt wird“, sagt die stellvertretende Regensburger SPD-Vorsitzende Anna Gmeiner zum Vorgehen von IKEA gegen einen langjährigen Betriebsrat.
Abschreiben ist kein Journalismus, auch wenn Tools angeboten werden, mit denen man nicht nur rechtssicher abschreiben, sondern auch Journalismus vortäuschen kann. Abgeschrieben hat die MZ unsere Geschichte vom vorbestraften OB-Kandidaten der AfD, die nun den Wahlkampf ohne einen solchen bestreitet. Diesen Wahlkampf begleiten wir weiter mit unserem Podcast – und ich wundere mich über ein Wahlversprechen der CSU.
Trotz einer ersten Klatsche vor dem Arbeitsgericht Regensburg geht der Möbelkonzern IKEA weiter mit harten Bandagen gegen einen Betriebsrat vor. Ein neuerlicher Gerichtstermin zeigt: Es geht weniger um die Sache, als darum, den Mann mit allen Mitteln loszuwerden.
Nach dem millionenschweren Fehlkauf am Hollerweg und der Überarbeitung des Bebauungsplans stellt sich der Bund Naturschutz Regensburg gegen die Pläne. „Die Realisierung der geplanten Bebauung wird das wertvolle und einzigartige Biotop dauerhaft zerstören“, heißt es in einer Stellungnahme.
Ghost Town Radio: Am Sonntag ab 18.30 Uhr haben wir mit Sebastian Wanner den OB-Kandidaten der Linken bei uns zu Gast um mit ihm über Regensburg und seinen Kreisverband zu zu plaudern. Was sind die wichtigsten Themen – für anstehenden Wahlkampf, für die Entwicklung Regensburgs? Ein lockeres Gespräch, 90 Minuten lang (Foto: pm).
Nach einer Pause kann es gelegentlich schwierig sein, wieder neu durchzustarten. Da ist es gut, wenn ein Neuer zuliefert. Regelmäßig geliefert haben wir trotz Pause bei unserem Podcast. Und mir haben MZ und Presserat eine Steilvorlage für das notwendige Aufwärmen einer etwas angejahrten Geschichte geliefert.